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Wenn das Gewissen NEIN sagt
Plenary Speech at the seminar on Organized by the Wolfsburg Katholische Akademie by Troy Davis, Former Executive Director Vorstellung und Einleitung Ich bin Dipl.-Physiker von der Harvard Universität. Ich habe nur gestern gemerkt daß
meine Leben schon sehr vom "Whistleblowing" Phänomen geprägt worden ist, weil beide meine Eltern ein Art von Whistleblower gewesen sind. In 1948 ist mein Vater damals Europaweit bekannt geworden als erste Weltbürger als
er die Weltöffentlichkeit alarmieren wollte über die Machtlosigkeit der eben konstituierte UNO neue Kriege zu verhindern. Mein Mutter alarmierte in 1960 die französische Öffentlichkeit und kämpfte gegen die erste Atomversuche
Frankreichs, und später gegen die Atomkraftwerk Fessenheim im Elsaß am Rhein, und wurde Gründerin der französische Umweltbewegung. Zu meine persönliche berufliche Werdegang gehört der Aufbau von einem neuen Unternehmensbereich in
eine kleine Finanzberatung Firma auf Wall Street, mitarbeit beim Europäischen Institut für Umweltberatung in Straßburg, wo ich jetzt Stellvertretende Vorstandsvorsizender bin, und seit 1990 in verschiedene weise für einem Deuschen
Dichter und unternehmer, Hr Dr. Georg Winter, tätig. Hr Dr. Winter ist Vorstandsvorsizender vom B.A.U.M. (Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management), und jetzt auch von INEM e.V., das International Network for
Environmental Management (Internationales Netzwerk für Umweltbewusstes Management). Ich war in 1991 Mitbegründer von INEM eV and bis vor kurzem sein Geschäftsführer. Was ist INEM eV? Ich werde ganz kurz das erläutern, und dann
versuchen von meiner Sicht die Problematik von "Whistleblowing", oder "Alarmierer" wir Prof. Dr. Ropohl vorgeschlagen hat, zu erläutern, und konkrete Vorschläge zu machen. Aber ich bin kein Expert über
Ethik und Gewissensfragen und war ursprünglich eingeladen als Geschäftsführer von INEM um zu erklären ob und wie weit können Unternehmen sich für das Gemeinwohl engagieren. Das werde ich auch ansprechen, aber ich habe leider
jetzt auch am eigenen Leib seit einem Jahr unserer Thema gespürt, d.h. mit Gewissenskonflikt, mit unethisches und illegales Handeln, und von Druck von meinen Arbeitgeber mich an schädliche Entscheidungen zu beteiligen, was ich
verweigerte and was letztlich zu meine Kündigung und Freistellung vor einige Monate geführt hat. Ich kann leider aus rechtliche Gründe nicht viel mehr sagen, aber ich habe dadurch einen viel besseren Einblick von unsere Thematik
gewonnen. Ich habe offen die Veranstalter informiert daß ich offiziell nicht INEM vertreten darf, blieb aber trotzdem eingeladen. 1. Was ist INEM eV? INEM eV ist der Dachverband von zahlreiche nationale gemeinnützige
Unternehmenverbände die sich für Umweltschutz durch Umweltmanagement einsetzen. INEM ist 1991 gegründet worden mit 3 nationale Verbände, in Deutschland war das BAUM, und während meine Amtszeit wurde INEM zum weltweit größte und
meist aktive Netzwerk der Industrie weltweit, mit aktive Mitarbeit bei internationale Institutionen wie die ISO, mehrere UN einrichtungen, z.B. UNIDO, UNEP und die UNO Kommission für Nachhaltige Entwicklung, oder die OECD und die
Weltbank. INEM war so konzipiert als neutrale Verband um Unternehmen zu helfen Umweltschutz zu implementieren bei gleichbleibendem oder sogar steigendem wirtschatlichen Erfolg. Unser philosophie ist das das nur gelingen kann
wenn Umweltschutz im der Unternehmensführung oder Management integriert wird. Das nennen wir Umweltbewusstes-unternehmensführung oder kurz Umweltmanagement. 2. Zt gehören Verbände in über 30 Ländern INEM, mit über
5000 Mitgliedsunternehmen, 80% davon KMUs. Große Verschmuzter sind natürlich auch dabei, da INEM kein Lobby für bestimmte Wirtschaftsinteressen ist, sogar nicht für die die mit unsere Mission übereinstimmen, wie zB
regenerative Energie Unternehmen. In INEM verbände sind also Unternehmen die viel oder wenig verschmuzten. Warum denn INEM? Mann kann sich bestens INEM als ein "Fitness Club" für Unternehmen vorstellen, INEM Verbände
werden normalerweise von eine Unternehmengemeinschaft getragen, um eine Vertrauenbasis gegenüber andere Unternehmer zu schaffen, und um soviel Unternehmen dazu zu bewegen Mitglied zu werden, um sozusagen soviel Unternehmen wie
möglich an die verschiedene angebotene "Fitness programme" teilzunehmen zu bewegen. Genau wie in einem Fitnessclub, schließt man ein potentielles Mitglied nicht aus, weil er oder sie nicht fit ist, d.h. in diesem Falle
verschmutzt. INEM is kein club für grüne Unternehmen. Im gegenteil, wir begrüßen nicht fite
Unternehmen, d.h. verschmutzende Unternehmen, weil unsere Aufgabe ist ihre ökologische Effizienz, was letzendlich meistens auch mit der ökonomische Effizienz übereinstimmt, zu steigern. INEM ist nicht da um in Bonn, Brüssel oder New York für bestimmte Unternehmen oder Wirtschaftszweige Lobby zu machen, sondern da um Unternehmen von alle Größe, alle Branchen und in alle Ländern konkret Hilfestellung zu geben, und ein weltweites Netzwerk aufzubauen um Synergieeffekte zwischen verschiedene Unternehmen, Verbände und Länder zu erzielen. Z.b. versucht das INEM Hauptsekretariat in Wedel, Holstein ansässig, Umweltmanagement Tips und Tricks die von Unternehmen in einem Land erfunden oder benutzt worden sind über die nationale Mitgliedsverbände in andere Länder zu transferieren. Das INEM Hauptsekretariat hilft auch die Umweltmanagement Instrumente die von nationale Mitgliedsnetzwerke entwickelt worden sind über andere Mitglieder international zu verbreiten.
Also INEM war ein relativ erfolgreicher Experiment wie man Unternehmen überzeugen kann was gutes zu tun. Aber es war nur erfolgreich weil wir umweltbewusstes Verhalten verbinden könnten mit traditionelle Unternehmenziele.
Ich fürchte diese schöne Versuch get jetzt zugrunde weil unser Vorstandvorsitzende der sonst gern über Ethik, Moral und Religion spricht, benutzt INEM verstärkt als ein Lobby für seine private ideologie, anstatt sich an unsere
originale Mission zu halten. Ich fürchte das diese schon öffentlich zugängliche Tatsache, und viele andere die ich hier nicht erwähnen darf, werden dazuführen daß INEM jegliche Relevanz verliert, wenn der Vorstand oder die
Mitglieder nicht rechtzeitig reagieren. Es bedeutet daß es wahrscheinlich bald auf internationale Ebene nur noch Lobby- oder Alibiverbände geben wird. Ich war ursprünglich gefragt worden inwiefern oder inwieweit können
Unternehmen sich in Aktivitäten engagieren die das Gemeinwohl fördern? Die Antwort is ganz klar. In unsere heutige wirtschaftliche Strukturen, ein Unternehmen kann nur was für das Gemeinwohl tun, insofern das letztendlich auch für
das Unternehmen gut ist. Also, außer einzelfälle die nicht representativ sind, ein Unternehmen kann sich nur leisten ethisch zu handeln wenn diese Handlung früher oder später deshalb Gewinn einbringt. Wenn wir wollen daß
Unternehmen allgemein ethisch handeln, dann müßen wir ein Zusammenhang schaffen zwischen ethisches Handeln und Gewinne. Ich have versucht herauszustellen welche notwendige und hinreichende Voraussetzungen muß es geben so daß so
ein Regelkreis entstehen kann:
1. der guten Ruf ist ein wichtiger Bedingung der wirtschaftlichen Erfolg; 2. es gibt ausreichend Kommunikationwege um unethisches Verhalten an der Öffentlichkeit oder an Kunden weiter zu tragen; 3. Die
Übertragung von unethisches Verhalten an der Öffentlichkeit oder an Kunden würde den Ruf schaden; 4. die Entscheidungsträger im Unternehmen sind von diese 3 Fakten überzeugt.
Es genügt wenn nur eine von diese 4 Bedingungen nicht immer erfüllt ist, um den Regelkreis zu unterbrechen. Dann sind Whistleblower in Gefahr. Aber diese Bedingungen werden zunehmend wahr. Das ist eine Folge der harte
Konkurrenzkampf der Globalisierung, weil der Ruf und die Marke von einem Unternehmen sollte die positive Eigenschaften von Unternehmen reflektieren. Speziell in Deutschland oder Europa können wir nicht über Preis mit andere
Erdteile konkurrieren, sondern über Qualität. Die unglaubliche Wachstumrate der Internet helfen die Komunikation von unethisches Verhalten. Wir haben unsere Thema von der Sichtpunkt der Kybernetik gesehen, die Wissenschaft von
System und deren Steuerung, um mit klare Konzepte zu arbeiten. Wir haben ein Ziel gesetzt: ethisches verhalten. Wir haben die Ausgangsbedigungen erkannt: Unternehmen sind nicht hier um sich ethisch zu verhalten,
sondern um Geld zu verdienen, und wir haben ein Regelkreis geschaffen. Diese Konzept von Regelkreis ist sehr wichtig und wird zuwenig benutzt. Unser Erfolg bei INEM beruhte sich darauf die Unternehmen zu überzeugen so ein
Regelkreis aufzubauen, auch wenn es keine gab. Um ein Regelkreis zu schaffen in der Praxis, man kann ein Vielzahl von Wege schreiten. Allgemein, man nennt so einen Regelkreis auf der top Management Ebene in der amerikanische
Wirtschaft "Corporate Governance". Ich kann nicht stark genug sagen wie wichtig das ist. Leider in Verbände, was mein Fall betriftt, wird nicht viel über gute "Corporate Governance" gesprochen.
Dieses Begriff is nicht sehr weit verbreitet , sogar in die USA. Und als ich über mehrere Jahre hinweg bessere "Corporate Governance" bei INEM einführen wollte, bin ich ständig von meinem Vorstandvorsitzende geblockt
worden. Aber wenn wir das am Anfang gemacht hätten, hätten wir die heutige Schwächung von INEM verhindern können. Fazit: eine gute "Corporate Governance" ist da um zu verhindern daß unethisches
Verhalten überhaupt entsteht. Aber falls es trotzdem entsteht, müßen natürlich potentiellen Alarmierer geschützt werden. Jetzt über notwendige Kulturänderungen. Wir müßen es erreichen daß Alarmierer nicht als
Nestbeschmutzer bezeichnet werden, sondern als Mitarbeiter die eigentlich Lob kriegen sollten weil die helfen ein Unternehmen sich zu verbessern. Solche Mitarbeiter sind wie individuelle Radar die potentielle Gefahre aufdecken.
Warum sollten man den Radartechniker bestrafen wenn er ein Gefahr auf dem Bildschirm entdeckt, oder jemand der ein Feuer im Hotel entdeckt? Wenn man mit Unternehmen spricht, sollte man deren Jargon benutzen. Z.b., die
international Normen ISO 9001 und ISO 14001, respektiv für Qualität und Umweltmanagementsystem, beinhalten beide die Idee von kontinuierliche Verbesserung, genannt KAIZEN von den Japanern. Diese Normen genießen eine sehr große
akzeptanz bei Unternehmen, weil die wissen daß der Konkurrenzkampf so stark ist daß ein Unternehmen so eine internationale Norm braucht. Man könnte vielleicht sich auf diese Normen beziehen um eine größere Akzeptanz der interne
Kritik zu schaffen. Letzendlich ist ein Whistleblower lediglich eine interne Kritiker der nicht zugehört wurde. Es muß auch eine Kulturänderung geben in dem es allgemein akzeptiert wird daß Machtinhaber Rechenschaftspflichtig
sind. Mit Macht kommt Verantwortung und Rechenschaftpflicht. Wir kommen zurück auf das Thema mündige Bürger und mündige Mitarbeiter. Wir müssen in unsere Schulen lehren daß eine Streitkultur nicht schlecht ist, und
gleichzeitig lehren wie man mit Konflikte umgehen soll, die sowieso unvermeidbar sind, aber in positive und respektvolle Auseinandersetzungen geregelt werden sollten. Das kann auch nur geschehen wenn der Staat erkennt das mündige
Bürger eigentlich ein Gut sind, anstatt eine Drohung. Dann könnte man in Kindergarten schon anfangen Kinder selbst-bewußt zu erziehen and beibringen wie man mit Konflikt umgeht. Und man sollte verstärkt Zivische Ausbildung
("Education civique" in Frankreich) in Gymnasium und Realschulen lehren. |
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